Workshop: Partnerarbeit mit dem Pferd

13. September 2019 • Schauspiel • erstellt von Jan-David Bürger

Der 2. Jahrgang Schauspiel ist zum Start ins neue Semester für einen einwöchigen Workshop PARTNERARBEIT MIT DEM PFERD bei Ulrich und Veronique Wessel zu Gast

 

 

Bei sonnigem Wetter starteten wir gut gelaunt mit Ulli auf seinen Hof und bereiteten unseren Schlafplatz vor. Dazu klettert man eine Leiter hoch und kriecht durch einen kleinen Eingang auf den Dachboden von einer Scheune. Ab jetzt sollte Heu unsere Matratze sein, auf der wir mit unseren Schlafsäcken die nächsten fünf Nächte schlafen werden.

Schon an diesem Tag hatten wir erste Begegnungen mit den Pferden. Es war noch nicht zu sagen, ob die Pferde scheuer waren oder wir. Die Größe und Stärke eines solchen Tieres kann schon einschüchternd sein. Es war faszinierend zu sehen, wie sensibel diese Tiere nur durch ihre Körper und dessen Bewegungen miteinander umgingen.

Auch wenn die erste Nacht noch ungewöhnlich war und wir viele neue Eindrücke verarbeiteten, schlief es sich auf dem weichen Heu erstaunlich gut.
Die nächsten Tage verloren wir immer mehr die Angst vor den Pferden und lernten, klarer mit ihnen umzugehen. Dabei stellten wir fest, dass das Führen eines Pferdes schon am Boden nicht so leicht ist, wie es aussieht. Auch die Nächte wurden selbstverständlicher und vor allem wärmer.

Schließlich durften wir auch auf den Pferden sitzen. Auch da kämpften wir uns erst durch - bis wir aber oft schon am selben Tag einen starken Fortschritt in unserem Umgang mit den Pferden bemerken konnten. Wir bauten eine Beziehung zu ihnen auf und lernten ihre Eigenheiten kennen, z.B. dass das Pferd Vitamin gerne stehen bleibt oder Spot einen immer wieder anstupst.

Wir freuen uns auf das, was der morgige Tag noch zu bieten hat, an dem wir mit Grill und Lagerfeuer diese schon jetzt eindrucksvolle, wunderschöne Woche beenden werden.

Wer wissen mag, was dahinter steckt, der erfährt mehr hier (Film aus dem Jahr 2016):

https://www.youtube.com/watch?v=o6TPZ9g7kZ0

 

Fotos und Text von Jan-David Bürger

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