Wie "lost yesterdays" entstanden ist

28. Januar 2016 • Dramaturgie Bühnenbild und -kostüm • erstellt von Janina Werner


Wenn am 29. Januar lost yesterdays Premiere feiert, liegt hinter dieser EigenArten-Produktion ein langer Denk- und Probenprozess. Janina Werner, Dramaturgin dieses Projekts, gibt Einblicke in das Probentagebuch!

Das „Gartenhaus“ in der Akademie der Bildenden Künste
Das „Gartenhaus“ in der Akademie der Bildenden Künste

7. Januar

Probenbeginn für lost yesterdays! In dieser Woche kommen drei Tänzer aus Polen für das neue EigenArten-International-Projekt nach München. Sie beziehen das „Gartenhaus“ in der Akademie der Bildenden Künste, Fahrräder und Essensmarken werden organisiert. Die Tänzer werden in den nächsten drei Wochen mit Studierenden aus der Theaterakademie sowie einer Band und zwei Schauspielern einen Abend zum Thema „Demenz“ erproben.

Diskussion im Bühnenbild
Diskussion im Bühnenbild

12. Januar

Auf den Spuren einer (noch) fremden Dame.

Das Team von
 lost yesterdays trifft sich im Akademietheater Ost zu einer ersten Leseprobe und zur Bühnenbegehung. Die Teilnehmer versuchen, mehr über die ältere Dame herauszufinden, die die Hauptrolle in ihrem Projekt spielen wird: Wer war sie? Was war ihre Vergangenheit? Was kann der Raum über sie erzählen? War sie verheiratet, welchen Beruf hat sie ausgeübt? Immerhin ihr Name steht fest: Frau Hartnagel.

16. Januar

Wie kann man Demenz tänzerisch ausdrücken? Kasia Gocal
, Aneta Orlik und Karol Pruciak, Mitglieder des Kollektivs little interference, versuchen über die Darstellung verschiedener Situationen aus der Vergangenheit, einen Ausdruck für Frau Hartnagels Erinnerung zu finden.

19. Januar

Die neue EigenArten-Produktion wird ab jetzt bei den Proben musikalisch begleitet. Die Komposition für das gesamte Stück stammt von Jacopo Salvatori, Kompositionsstudent an der Hochschule für Musik und Theater München. Tänzer und Musiker finden zu einer Einheit zusammen.

25. Januar

Probenfotos für 
lost yesterdays entstehen. Francesco Totaro rückt die Darsteller ins rechte Licht und versucht, Bewegungen wie ganz stille Momente mit der Kamera einzufangen. Die Plakate sind fertig, Flyer verteilt und das Programmheft im Druck. Letzte Änderungen am Kostüm werden vorgenommen.

27. Januar

Letzte Korrekturen vor der Generalprobe. Inzwischen ist das Ensemble der Musiker vereint: Jacopo Salvatori am Klavier, Gurdan Thomas mit Gitarre und Tuba sowie Ghenadie Rotari  am Akkordeon sorgen für die Untermalung der Szenerie auf der Bühne.

28. Januar

Noch ein Tag bis zur Premiere!

Wir sind gespannt und freuen uns auf anregende Diskussionen über Frau Hartnagel und
 lost yesterdays!

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