Was macht eigentlich … Tobias Ginsburg

13. Juli 2018 • Dramaturgie

Im Herbst feiert die Theaterakademie ihr 25-jähriges Bestehen – und wir fragen uns: Was ist eigentlich aus den rund 1000 Absolventinnen und Absolventen geworden? Bevor sie hoffentlich möglichst vollzählig am 10. November zum großen Alumni-Treffen an "ihre" Akademie zurückkehren, stellen wir ein paar von ihnen fünf Fragen. Heute erzählt Dramaturgie-Absolvent Tobias Ginsburg, was zwischenzeitlich passiert ist.

Dinge, die ich an der Akademie gelernt habe:

1. Dass auch das Theater, wie jeder Ort, an dem es um Macht geht, ein System voll widerlicher Hierarchien ist. 
2. Dass man im Theater, wie an jedem Ort, an dem es um Kreativität geht, die Hierarchien mit den richtigen Verbündeten brechen kann.

Dinge, die ich vom Leben gelernt habe:

Wenn man seine Socken nicht paarweise sortiert, sondern wahllos in die Schublade wirft, dann spart man viel Zeit und hat als weiteren Pluspunkt bunte Füße. 

Was zwischenzeitlich passiert ist – in einem Satz:

Theater hier, Theater dort, manchmal Erfolg und auch mal auf die Fresse geflogen, viel recherchiert, viel geschrieben – und jetzt recht frisch sogar ein Buch

Mein schönstes Ferien…, nein: Akademie-Erlebnis:

Die Akademie unterstützte mich in meinen Recherchen und Projekten jenseits des Studiums. Das war grandios, dafür bin ich wirklich dankbar. Außerdem gab es bei den Weihnachtsfeiern dieses unglaublich gute Kartoffelgratin von Schuhbeck. Gibt es das noch? Das war wirklich sehr, sehr gut.

Alles nochmal genauso? Wenn ich wieder an der Theaterakademie studieren würde…

Dann würde ich vermutlich Musical studieren. Ich glaube, Musicalstudenten haben furchtbar viel Sex. Außerdem sind Jazzhands objektiv gesehen einfach cool.

Was ich der Theaterakademie zum 25. Geburtstag wünsche:

Viele Freiräume, noch mehr Offenheit und eine enorme Portion von Schuhbecks sehr gutem Kartoffelgratin. 

Das aktuelle Buch von Tobias Ginsburg: Die Reise ins Reich. Unter ReichsbürgernExterner Link 

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