Was macht eigentlich... Malte C. Lachmann?

25. Juli 2018 • Regie

Im Herbst feiert die Theaterakademie ihr 25-jähriges Bestehen – und wir fragen uns: Was ist eigentlich aus den rund 1000 Absolventinnen und Absolventen geworden? Bevor sie hoffentlich möglichst vollzählig am 10. November zum großen Alumni-Treffen an "ihre" Akademie zurückkehren, stellen wir ein paar von ihnen fünf Fragen. Heute erzählt Regie-Absolvent Malte C. Lachmann, was zwischenzeitlich passiert ist.

Dinge, die ich an der Akademie gelernt habe: 

Vor allem natürlich Modern Dance, aber dann auch, wie Zusammenarbeit mit anderen Theaterschaffenden funktioniert und was eine Fermate ist.

Dinge, die ich vom Leben gelernt habe: 

Reden ist wichtig, zu viel Harmoniebedürftigkeit ist schlecht, Freunde sind sehr wichtig, Work-Life-Balance ist wichtig...

Was zwischenzeitlich passiert ist – in einem Satz:

Ich bin für 25 Produktionen zu 15 Theatern gereist und zwischendurch in noch viel mehr verrückte Länder.

Mein schönstes Ferien..., nein: Akademie-Erlebnis: 

Ferien?! Nein, nein – das waren Exkursionen! Mit wichtigen, theaterrelevanten Inhalten! Was ich jetzt dank unserer Exkursionen alles weiß über Theatermachen in Israel, in London, in Prag, in Paris, in der Toskana, in Dresden, Hamburg und Hannover und... Na ja, auf jeden Fall waren diese Exkursionen mein schönstes Ferien-, äh, Akademie-Erlebnis.

Alles nochmal genauso? Wenn ich wieder an der Theaterakademie studieren würde... 

...würde ich das meiste genauso machen, aber dabei definitiv mein Standing gegenüber der Studiengangsleitung ändern.

Was ich der Theaterakademie zum 25. Geburtstag wünsche: 

Dass sie so wie zu meiner Studienzeit vielen theaterwütigen Menschen einen Nährboden, ein Experimentier- und vor allem ein soziales Umfeld (mit vielen Partys!) biete und viele, viele erfolgreiche Theatermacher*innen hervorbringen möge!

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