Love me Gender?

13. Januar 2017 • Schauspiel Dramaturgie • erstellt von Arne Bloch, Miriam Fehlker und Theresa Kost

Wir machen eine Projektentwicklung!

Zu welchem Thema?

Gender!

Puh. Ok. Was heißt das eigentlich? Wo fangen wir an? Judith Butler lesen, natürlich. Ganz schön umständlich wie sie schreibt. Was hat das mit uns zu tun? Wo ist denn da das Drama? Kann man sich da einfühlen? Wir wollen tanzen!

So grob und grundsätzlich sehen Fragen aus, wenn man beginnt ein Theaterstück auf die Beine zu stellen, das kein Autor zuvor geschrieben hat. Die Schauspielklasse im zweiten Jahr wagt sich unter der Regie von Mario Andersen und Katja Wachter daran. Und natürlich auch mit unserer Hilfe. Wir sind die Dramaturgen der Produktion und haben bereits im September angefangen Bibliotheken zu durchstöbern, Youtube-Kanäle zu durchforsten, Menschen zu befragen und alles ausfindig zu machen, was dabei helfen könnte szenisches Material für ein Theaterstück zu erfinden.

Unsere Fundstücke wollen wir euch nicht vorenthalten. In unserem Tumblr zu 
Love me Gender? geben wir euch immer wieder kleine Einblicke in unsere Arbeit im Hintergrund, zeigen wie sich die Schauspieler dem Thema nähern und tragen zusammen, was die Netzwelt zum Thema Gender zu bieten hat.

Love me Gender? hat am 14. Februar Premiere in der Theaterakademie August Everding. Neben dem gesprochenen Wort erarbeitet Choreographin Katja Wachter mit den Studierenden ein Bewegungsrepertoire, das auch ohne Worte Antworten auf Fragen sucht, wie: Was ist überhaupt ein richtiger Mann? Wer die ideale Frau? Wie kommen gefühltes Innen und dargestelltes Außen zusammen?

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