Big Fish: Johannes Osenberg, Ensemble

#insideBigFish: Kostümchaos

04. November 2016 • Musical • erstellt von Claudio Gottschalk-Schmitt, Laura Pfister, Nicolo Soller, Antonia Leitgeb

Vier verschiedene Zeiten, sechs unterschiedliche Welten und viele Fabelwesen – für BIG FISH werden rund 230 Kostümteile angefertigt. Dabei heißt es für die Kostümbilderin Ulli Kremer und ihr Team: Überblick bewahren!

Die Planung und Vorbereitung der Kostüme für Big Fish hat schon im Juni 2016 mit der Bauprobe begonnen. Seit September arbeiten Ulli Kremer, die seit 1992 als freiberufliche Kostümbildnerin u.a. in Freiburg, Luzern, Dortmund, Innsbruck, Köln und Nürnberg tätig ist, und ihr Team intensiv und unermüdlich an der Fertigstellung der Kostüme für die 22 Musical-Darsteller.

Die Kostümbildnerinnen sind bei
Big Fish vor eine besonders schwierige Aufgabe gestellt, denn neben den heutigen Kostümen, die zu großen Teilen angekauft und auf die Maße der Darsteller umgearbeitet werden, gibt es zahlreiche fantastische Gestalten, deren Kostüme extra angefertigt werden müssen. Die Herangehensweise ist dabei von Fall zu Fall verschieden. Während die Hexen eher menschliche Gestalten haben, die mit flügelartigen Mänteln, Stäben und Aufputz verfremdet werden, bekommt die Nixe einen Fischschwanz und der Riese steckt in übergroßen Kleidern, die mit Polstermaterial unterfüttert werden. Die Kleider des Riesen sind so groß, dass in den Beinen auch noch ein Mensch stehen kann, der diese dann bewegt.

Zu den schwierigsten Aufgaben der Kostümbildnerinnen zählt die schnelle und effektive Reaktion auf unvorhersehbare Entwicklungen, denn wenn sich die Anlage einer Rolle oder die Inszenierung in der Probenphase ändert, wirkt sich dies direkt auf die Kostüme aus. Und natürlich die Koordination der Anproben mit dem alltäglichen Probenbetrieb – mehr dazu gibt es in der neuen Folge unseres Videoblogs
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